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Executive Summary: Eichstätts Potenzial für internationale Kooperationen

Eine Leuchtturm-Konferenz als Impulsgeberin

Als wir 2024 nach Eichstätt kamen waren wir total begeistert: Was für eine wundervolle Stadt, was für eine jung-dynamische Universitätsentwicklung und was für tolle Menschen! Wir hatte noch nie etwas von Eichstätt gehört, wie auch sonst niemand den wir kannten. Dabei haben wir sofort überall das Potenzial gesehen, hier etwas wirklich Interessantes entstehen zu lassen. Gleichzeitig sehen wir enorme Umbrüche auf uns zukommen, in der Industrie, der Kirche, der Gesellschaft und der KU. Es gibt also gute Gründe für uns, diese Umbrüche aktiv zu gestalten, neue Möglichkeitsräume zu erschließen und zukunftsfähige Ideen umzusetzen. Dabei wollen wir alle mitnehmen, das synergetische Potenzial aus Kooperationen von KU, Industrie, Kirche, Kultur und  Gesellschaft verwirklichen. Strikte Trennungen und Abgrenzungen wollen wir überwinden, sie blockieren vieles. 

Deshalb ist es wichtig, sich auf eine wertebasierte und menschenzentrierte Forschung und Lehre zu fokussieren, wie das im Leitbild der KU formuliert ist, um gesellschaftliche Fragen in den Blick nehmen und (mit)gestalten zu können. Unseren Third-Mission-Auftrag sollten wir ernst nehmen und „in die Welt“ gehen, um ganz praktisch vor Ort „dabei“ zu sein. Unsere Leitidee ist „Präsenz“, im doppelten Sinne, hier vor Ort bzw. in den Projekten und in der Begegnung mit anderen. 

Deshalb haben wir die EPSSE 2026, eine Konferenz mit rund 100 international renommierten Wissenschaftler:innen, nach Eichstätt geholt. Wir haben zahlreiche lokale Handwerksmeister:innen eingebunden, Kulturschaffende, die Kirche und Engagierte u.a. der Rotarier:innen, Niederländer, Stadt- und Kreisrät:innen. Wir haben alle beteiligt, um zu zeigen, was Eichstätt ausmacht, was für herausragende Qualität hier erzeugt wird und warum es sich lohnt mit uns zu kooperieren. Vier Tage haben wir zusammen geforscht, geredet, Ideen entwickelt und sind uns „begegnet“ – von Mensch zu Mensch. Dabei hat insbesondere unser „Menü in sechs ‚Gängen‘“, an einigen wunderschönen Orten Eichstätts, einen besonderen Rahmen geschaffen, in dem sich vieles geöffnet hat, auch persönlich, was als Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit und Begegnung fundamental ist. Nicht umsonst gibt es in vielen Kulturen zuerst eine private Ebene, die geschaffen wird, bevor etwas anderes möglich wird.  

Das Ergebnis sind rund 100 neue Fans von Eichstätt und der KU, die jetzt total begeistert sind, regerecht „geflasht“, wie das auf den Bildern auch zu erkennen ist: https://www.decision-support.de/projekte. Auch die Reaktionen waren enthusiastisch. Drei Teilnehmer:innen haben ernsthaftes Interesse bekundet, Forschungsprojekte an der KU anzusiedeln,  um einen Forschungsaufenthalt in Eichstätt zu ermöglichen. Einige andere haben Ideen für Kooperationen entwickelt oder wollen mit ihren Familien zurückkommen, um ihnen diesen wunderschönen Ort zu zeigen. 

All das zeigt, dass Philosoph:innen nach langem, tiefen Nachdenken aus ihrem Lehnstuhl aufstehen und in die Welt hinausgehen müssen, um mit anderen Wirklichkeit zu gestalten. Dabei haben wir mit dieser speziellen Form der Konferenz vor allem Impulse geben wollen, die nun aufgegriffen werden sollten, damit wir die Zukunft der KU und Eichstätts in die Hände nehmen können.